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3 Frauen mal wieder

Ich glaube, ich wiederhole mich, aber das mache ich sehr gerne: Der Tag war wieder einmal einfach klasse!

Auf dem Weg zu Gaby hat es geschneit. Auf dem Weg nach Ludwigsburg auch. Aber in Ludwigsburg kam die Sonne heraus. Nur wollten wir uns gar nicht dort mit der Piri treffen, sondern - von Stuttgart aus gesehen - hinter Ludwigsburg in einem schwedischen Möbelhaus.

Wie es uns dort erging, könnt Ihr bei Piri weiterlesen.

Ich selbst werde mir jetzt einen Cappu genehmigen und mich dann auf den Weg zum Square dance machen. Eigentlich würde ich jetzt viel lieber zu Hause bleiben, aber ich habe meinem Sohn versprochen, dort hinzufahren.
Gise am 15.11.07 18:46


Treffen

Diese Woche ist die Gabi aus Andalusien zu Besuch in Stuttgart. Und morgen Vormittag treffe ich sie und wir beide werden nach Ludwigsburg fahren, um dort mit Piri den Tag zu verbringen. Wer Lust und Zeit hat, ebenfalls zu uns zu stoßen, kontaktiere mich ganz einfach, damit ich genauere Daten und meine Handynummer schicken kann.

Bis jetzt ist geplant, dass Gabi und ich uns gegen halb elf am Hauptbahnhof treffen, um gemeinsam mit dem Zug nach Ludwigsburg zu fahren. Dort wollen wir uns um 11 Uhr von der Piri einsammeln lassen.

Aber: morgen wird der Personenverkehr auf Schienen wieder einmal bestreikt. Deshalb überlege ich gerade, morgen mit dem Auto die Gabi abzuholen und ebenfalls mit dem Auto nach Ludwigsburg zu fahren...

Na, sehen wir uns morgen?
Gise am 14.11.07 08:56


Esslinger Burg

Als ich mich vor nunmehr 26 Jahren in Esslingen um einen Studienplatz bemühte, verliebte ich mich sofort in diese Stadt mit dem mittelalterlich anmutenden Flair. Leider bin ich nach dem Studium dort wieder weggezogen, aber ich habe noch heute immer wieder einen Grund, der wunderbaren Stadt einen längeren Besuch abzustatten. So auch gestern.

Heute bin ich doppelt froh, dass ich gestern nach der Besorgung Esslingen nicht sofort wieder verlassen, sondern erst auf der Burg ein wenig fotografiert habe.
Gestern schien die Sonne fast sommerlich warm, aber es zeigten sich ganz vereinzelt schon die ersten Wölkchen. Und heute war es mehr bewölkt als sonnig. Ich denke, das war es vorerst mit den sonnigen Tagen...

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Gise am 17.10.07 21:00


Begegnungen

Am Freitag waren 3 Frauen in Stuttgart und gestern waren in Tübingen insgesamt 13 Seelenfärbler unterwegs.

Heute habe ich in meinen Beinen etwas Muskelkater, aber der hat sich echt gelohnt.

Bilder habe ich keine gemacht. Kein einziges, denn die Gespräche und das mit den anderen Mitlaufen war mir viel wichtiger. Aber in den nächsten Tagen werde ich zwei Bilder-CDs zugeschickt bekommen und dann kriegt Ihr auch etwas zu sehen...
Gise am 14.10.07 11:02


Wien

Ich habe sie endlich fertig... die Bildergalerie zu meinem Wien-Urlaub im letzten Monat.
Gise am 12.9.07 16:24


Sakrale Bauten

Heute war wieder der Tag des offenen Denkmals. Eine tolle Sache. Vor allem dann, wenn man Gelegenheit bekommt, Objekte zu besichtigen, die nicht für die Allgemeinheit zugänglich sind.

Heute habe ich die Gelegenheit genutzt, wieder einmal einen Gottesdenst zu besuchen. In der Kapelle des Schlosses Solitude.

(Wie immer kann man die Bilder durch Anklicken in groß sehen.)

Schloss Solitude, Seitenansicht

Nur habe ich die Kapelle nicht sofort gefunden, so sehr ich das Schloss auch absuchte. Ein Bediensteter des Restaurants schickte mich in die richtige Richtung.
Die Kapelle befindet sich in einem Nebengebäude und ist von außen nicht zu erkennen. Aber innen ist sie wunderschön.

in der Kapelle

Eine Merkwürdigkeit: Der Kreuzweg wird durch Engelsfiguren dargestellt, die sich hoch oben unter der Decke befinden.

Darstellung 'Geißelung Jesu'

Das Wetter war alles andere als sonnig, aber wenn ich schon da war, habe ich mir auch gleich eine Führung durch das Schloss gegönnt. Die Schlossführerin war wirklich sehr nett! Sie hat mir nicht nur das Fotografieren in den Schlossräumen gestattet, sie hat mir auch noch einen Klapphocker zur Verfügung gestellt. Und ein Mit-Besucher hat mir den Hocker von Raum zu Raum getragen. Das fand ich wirklich riesig nett!

Aber leider sind die allermeisten Bilder verwackelt. Ich hätte doch mit Stativ arbeiten sollen, denn das Blitzen war nicht erlaubt.
Die Stühle sind noch am besten geworden.

Weißer Saal

Das Wetter war immer noch nicht besser geworden, also wollte ich mir die Kirche St. Martin im Stadtteil Plieningen anschauen.

Kirche St. Martin

Obwohl diese Kirche momentan innen renoviert wird, war sie dennoch offen. Trotzdem habe ich beschlossen, nächstes Jahr erst wieder vorbeizuschauen.

Und Ihr? Was habt Ihr heute gemacht?
Gise am 9.9.07 22:29


Wien

Ja, ich weiß, dass Ihr schon lange darauf wartet zu erfahren, wie es mir im fernen Wien erging. Leute, ich sage Euch, es war einfach traumhaft!

Der folgende Bericht ist für alle Mariechens und Ehefraueninspes, die ob der vielen Bilder, die ich habe, gestöhnt haben - garantiert bilderfrei und mit gaaaanz viiiiiiel Text.
Natürlich sind auch alle Marthas ganz neugierig, aber die Länge des Berichts wird sie nicht davon abhalten, nach dem Lesen weiterhin sehnsüchtig auf die Bilder zu warten, gell?

Nur fürchte ich, dass es bis zur Galerie noch eine Weile dauern wird, denn ich habe immerhin über 800 Bilder. Geschossen von mir, meiner Gastgeberin Beabl, Lemmie und einem Wiener, den ich aus einem Forum kenne.

Ich war schonmal in Wien. Vor drei Jahren mit meinem Ex Matze. Da habe ich mich in diese Stadt verliebt und mir war klar, dass ich dort wieder einmal hin möchte. Und genau diesen Wunsch habe ich mir jetzt Ende Juli endlich erfüllt.

Am Tag meines Abfluges herrschte recht schönes Wetter. Es war leicht bewölkt bei angenehmen Temperaturen.
In Wien bin ich abends gelandet. Da war es zumindest für mich immer noch sonnig. Für die Wiener war der Tag regnerisch gewesen. Tja, ich habe halt mein eigenes Wetter mitgebracht...

Am nächsten Morgen, meinem 1. Tag in Wien, habe ich wie vereinbart einen meiner Chatpartner angerufen, der mich mit seinem Auto in Wien spazieren gefahren hat. Zuerst am Donaukanal entlang, an der Urania, am ehemaligen Landespolizeidirektionsgebäude und am Naschmarkt vorbei. F., mein Chatpartner, hat mir noch ein paar besondere Häuser gezeigt, die von einem Künstler bemalt worden sind. Wir waren auch beim Rathaus, beim Parlament, beim Burgtheater und im Rathauspark. Und ich wollte unbedingt das Hundertwasserhaus sehen. Dort haben wir eine Kaffeepause eingelegt.

Davor haben wir aber erst das Schloss Belvedere besucht.
Dass man dort zu den öffentlichen Toiletten ein paar Treppenstufen hinabgehen muß, ist nichts Ungewöhnliches. Aber dort befindet sich auch das Behinderten-WC. Wie geht der Witz? Sagt einer zum Rollifahrer: "Vorsicht, Trepp - pepp - pepp - peee..."

Nachdem ich das Hundertwasserhaus gesehen habe, ist F. mit mir in Richtung Wienerwald gefahren. Dort am Rand kann man über Wien schauen, was wir auch getan haben.

Achja, auf der Stadtrundfahrt habe ich auch den Donauturm und das höchste Gebäude Österreichs, das gleichzeitig das dritthöchste Gebäude Europas ist, gesehen. Diesen Rekord haben die Wiener auch nur dadurch erreicht, indem sie eine Antenne auf das Gebäude gebaut haben, die überhaupt keinen Nutzen hat - außer den, das Gebäude zum dritthöchsten Bau von Europa werden zu lassen.
F. hat mir auch die wahrscheinlich älteste Kirche Wiens gezeigt, die Ruprechtskirche.

Gegen Abend ist F. mit mir in den 23. Bezirk gefahren, um mir sein Haus zu zeigen. Auf der Fahrt dorthin haben wir kurz an der Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit, nach ihrem Erbauer auch Wotrubakirche genannt, angehalten.

Nach einem ebenso kurzen Blick auf F.'s Haus hat mein Chatfreund mich zu einem Abendessen bei seinem Lieblings-Heurigen um die Ecke eingeladen.

Am Morgen meines 2. Tages in Wien hat mich R., der Hausmeister eines Forums, das ich gelegentlich "heimsuche", abgeholt. Ebenfalls mit dem Auto.

Wieder ging es am Donaukanal entlang. Diesmal am anderen Ufer, so dass ich die Urania und den Kasernenbau, der früher der Sitz der Landespolizei war, aus der Nähe betrachten konnte.
Auch an der Ruprechtskirche sind wir vorbeigefahren.
R. hat mir die Strudlhofstiege gezeigt. Eine sehr schöne Treppenanlage aus dem Jahre 1910.
Weiter ging es nach Heiligenstadt, wo einst Beethoven kurzzeitig lebte. Daran erinnert das Beethoven-Haus.
Da ich den Leopoldsberg bereits kenne, hat R. mich auf den Kahlenberg entführt, von wo aus man sehr gut auf Wien blicken kann. Dort haben wir uns zu einem kleinen Mittagessen niedergelassen.

Frisch gestärkt sind wir wieder in die Altstadt hinunter gefahren, wo wir in der Albertina eine Ausstellung besucht haben. Danach sind wir über den Heldenplatz spaziert, haben Teile der Hofburg gesehen und sind im Burggarten gewesen, wo auch das Mozart-Denkmal steht.
Auf dem Michaelerplatz steht nicht nur die Michaelerkirche, sondern man kann dort auch Fragmente einer römischen Siedlung besichtigen.

Leider musste R. mich schon am Nachmittag verlassen. Für mich war es aber noch zu früh, in mein Domizil zurückzukehren. R. empfahl mir, durch den Park zwischen dem Naturhistorischen Museum und dem Kunsthistorischen Museum zum MuseumsQuartier zu gehen. Das Interessante dort sind die großen Steinliegen, die zum Verweilen und Relaxen einladen. Leider waren sehr viele Menschen dort unterwegs, so dass keine Liege für mich frei war.

Langsam bekam ich Durst. Und Hunger. Speisen und Getränke sind in der Altstadt Wiens wesentlich teurer als in den Teilorten herum. Also bin ich in Richtung meines Domizils gefahren. Da ich annahm, dass Beabl und ihre Freundin noch arbeiten würden, bin ich nicht erst in die Wohnung, sondern gleich zur Pizzeria fünf Häuser weiter gegangen.

Wieder in der Wohnung angelangt, durfte ich feststellen, dass die beiden Frauen schon etwas früher Feierabend gemacht hatten. Bei einem Gläschen Bier und Salat haben wir noch eine Weile zusammen gesessen und gequatscht.

An meinem 3. Tag in Wien kam der Sommer mit voller Wucht zurück. Eigentlich wollten Lemmie und ich uns treffen, aber ihr kam etwas dazwischen, so dass wir uns für den nächsten Tag verabredet haben. Lemmie empfahl mir die Alte Donau. Und R. legte mir dort besonders den Wasserpark nahe.

Ich bin aber erst am, von Beabls Wohnung aus, nahen Donaukanal entlangspaziert. Mein Ziel war die nahe Müllverbrennungsanlage mit der von Friedensreich Hundertwasser künstlerisch gestalteten Fassade.

Der Tag wurde tatsächlich heiß, also bin ich erst in die Wohnung zurück, um mir eine kurze Hose anzuziehen. Dann nahm ich die Straßenbahn direkt zum Wasserpark. R. hatte Recht - es war wunderschön dort. Ruhig, idyllisch und kaum Menschen. Dafür jede Menge Enten, Schildkröten und anderes Wassergetier. Sogar eine Entenmama mit acht oder zehn klitzekleinen Entlein habe ich beobachtet. Und elfunddrölfzigmal fotografiert.

Es wurde immer heißer und ich hatte nichts zum Trinken dabei. Also bin ich wieder in die Wohnung zurück, habe etwas getrunken und mich erst ein wenig ausgeruht. Dann habe ich eine Wasserflasche eingesteckt und bin vom Stephansplatz aus mit der U-Bahn nochmal an die Alte Donau gefahren. Dort habe ich mich auf der - ich glaube - Praterbrücke auf einen Betonblock gesetzt, an meinem Mineralwasser gesüffelt und dem Treiben auf dem Wasser zugeschaut. Es waren viele Segel- und andere kleine Boote unterwegs. Mir war es zu belebt. Und mir war heiß. Also bin ich, obwohl es erst Nachmittag war, wieder in die Wohnung zurückgefahren, wo auch bald Beabls Freundin eintrudelte. Beabl selbst war schon am Mittag an den Attersee aufgebrochen, um das Seefest vorzubereiten.

Beabls Freundin hat mich am Abend über den Donaukanal zur U-Bahn-Station Rossauer Lände geführt, wo gleich davor eine Kette von verschiedenen Gaststätten im Freien aus verschiedenen Ländern günstige Speisen und Getränke anbieten - dem Summerstage. Wir hatten die Qual der Wahl, aber uns schließlich für eine thailändische Mahlzeit entschieden.
Beabls Freundin ist ebenfalls aus der Nähe von Stuttgart und wenn zwei Schwäbinnen beieinander hocken, dann gibt es viel zu schnattern...

Am Freitag, meinem 4. Tag in Wien, regnete es. Lemmie wusste es schon vorher und hat daher für unser Treffen das Haus des Meeres vorgeschlagen. Dort habe ich nicht nur alle möglichen Meerestiere gesehen, sondern sogar eine Schlange gestreichelt. Ihr glaubt es mir nicht? Dann schaut Euch das Beweisfoto an, das Lemmie geschossen hat. Lemmie hat viele Bilder aus dem Haus des Meeres gemacht.

Mittagessen gab es bei der Nordsee und den Kaffee danach haben wir beim Mann genossen. Inzwischen hatte es zu regnen aufgehört und die Sonne traute sich ein wenig zu zeigen. Lemmie und ich sind um den Stephansdom spaziert, haben uns das Mozart-Haus dort ganz in der Nähe von außen angeschaut und wir sind über die Hohe Brücke und zur Ruprechtskirche gegangen. Leider hatte diese noch Mittagspause, so dass wir nicht hineingehen konnten.

Kurz darauf musste Lemmie mich verlassen. Ich bin zum Stephansdom zurück gegangen, wo ich mit einem Australier und seiner Begleiterin ins Gespräch kam. Zum Abschied hat er mir einen kleinen Plüsch-Pandabären geschenkt.

An diesem Nachmittag habe ich mir den Stephansdom von innen angeschaut, aber nur kurz. Es waren mir zu viele Touristen drin, die laut redeten und handyfonierten. Mir fehlte dort einfach die für Gotteshäuser eigentlich angemessene Andacht und Ruhe. Die habe ich in der Kapelle des Deutschen Ordens gefunden, wo ich mich sehr lange aufgehalten habe. Dadurch hätte ich fast wieder die Öffnungszeit in der Ruprechtskirche verpasst, die ihre Türen um 17 Uhr wieder abgeschlossen bekam.

Ich habe mich wieder auf den Weg in Beabls Wohnung gemacht, wo ihre Freundin schon am Tiramisuzubereiten war. Für das Seefest.
Es war noch hell und das Tiramisu war noch nicht fertig, also bin ich nochmal an den Donaukanal gegangen. Dort steht nämlich ein Haus, wenn man davor steht, denkt man, da stehe nur noch die Front davon. Aber von der Seite sieht man, dass die Front und die Seitenwand in einem sehr, sehr spitzen Winkel zueinander gebaut wurden.

Auf diesem Spaziergang entdeckte ich eine klitzekleine Parkanlage direkt am Donaukanal - ein Rosarium. So ein Mist, das hätte ich mir gerne genauer angeschaut, aber leider war dies eigentlich mein letzter Tag in Wien. Und zum Fotografieren fehlte die Sonne, die bereits unterging.

Wieder in der Wohnung habe ich erfahren, dass Matze krank geworden war und somit nicht zum Seefest kommen würde. Eigentlich hätte ich mit ihm wieder nach Stuttgart fahren können. Was für ein Glück ich doch hatte, denn so konnte ich länger in Wien bleiben. Ich habe per Internet einen Flug von Wien nach Stuttgart für günstige 56 € gebucht - und freute mich jetzt schon auf zwei weitere Tage in Wien!

Später am Abend hat mich Beabls Freundin in ein nahes asiatisches Restaurant geführt, wo wir für wenig Geld viel zu essen bekamen. Auch dieser Abend wurde recht lustig.

Am nächsten Morgen wurden Beabls Freundin und ich von einer anderen Freundin sehr früh schon abgeholt. Die Fahrt an den Attersee dauert immerhin zwei Stunden und die beiden Frauen wollten bei den Vorbereitungen für das Seefest mithelfen.

Wettermäßig hatten wir Glück. Es wehte zwar ein kalter Wind, aber es war sonnig.
Am Abend habe ich bekannte Gesichter gesehen und die Wiedersehensfreude lag nicht nur auf meiner Seite.

Am nächsten Morgen war es sonnig und wesentlich wärmer, so dass nach dem Spätstück Schwimmen und Sonnenbaden angesagt waren. Leider habe ich zu spät bemerkt, wie meine Haut rot wurde. Obwohl ich sehr hellhäutig bin, creme ich mich nie ein. Ich neige nämlich zu allergischen Reaktionen, die ich viel qualvoller finde als ein bisschen rote Haut - wenn ich nur rechtzeitig aus der Sonne gehe!

Am Abend bin ich allein mit der Freundin aus Wien wieder nach Wien gefahren. Die Schwäbin ist am nächsten Morgen mit Beabl direkt zur Arbeit gefahren.

In der Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen, weil der Sonnenbrand auf meinen Oberschenkeln und meinem Rücken fürchterlich nachbrannte. Ich beschloss auszuschlafen, aber kaum war es draußen hell, hat mich eine Stubenfliege genervt. Also bin ich schon um halb sechs aufgestanden, habe geduscht und bin nach zwei Tassen Cappu ins Rosarium gegangen. Dort habe ich mich nicht sehr lange aufgehalten, denn die Sonne brannte durch meine Kleidung durch auf meinen Sonnenbrand. Außerdem taten mir der Hosenbund und die BH-Träger auf der total roten Haut weh. Genauso wie der Rucksack, der vom Stativ und von der Digi plötzlich furchtbar schwer wurde.

Wieder in der Wohnung angelangt, habe ich erst einmal geschlafen. Danach ging es mir etwas besser.
An diesem Nachmittag habe ich die Wohnung nicht mehr verlassen.
Am Abend sind Beabl und ihre schwäbische Freundin bald heimgekehrt, aber wir waren alle drei noch vom Seefest ganz groggy, so dass wir schon bald in unsere Betten gefallen sind.

An meinem letzten Tag in Wien wollte ich die kleine schwarze Kirche in Quaderform besuchen. Meinem Sonnenbrand ging es schon ein klein wenig besser.
Die Kirche steht in der Donau City, ganz in der Nähe der dortigen U-Bahn-Station. Und so heißt sie auch: Donau City Kirche. Von außen sieht sie mit ihrem schwarzen Kleid fast bedrohlich aus, aber innen ist sie im krassen Gegensatz dazu hell und freundlich. Allerdings geht die Kirchentür nur mit viel Kraft auf - ich musste jemanden um Hilfe bitten.

Während ich in der Kirche herumfotografierte, kam ein asiatisches Paar herein und wir kamen ins Gespräch. Sie haben mich freundlich gebeten, mich fotografieren zu dürfen, solange ich fotografierte. Ich war gut gelaunt und großzügig aufgelegt. Und die beiden waren echt nett.

Die hohen und modernen Gebäude im Austria Center interessierten mich nur von außen. Ich bin an ihnen vorbei bis in den Donaupark geschlendert. Dort steht auch der Donauturm. Aber lange habe ich mich dort nicht aufgehalten. Es wurde immer heißer und mein Sonnenbrand begann wieder zu schmerzen. Also habe ich mich in der Nähe der Donau City Kirche in ein kleines Stehcafé gesetzt und mir einen Kaffee Melange mit einem Stück Apfelkuchen gegönnt.

Kurz davor habe ich nochmal die Kirche von außen fotografiert. Plötzlich sind schwäbische Laute an mein Ohr gedrungen. Ich: "Oh, schwäbische Töne!" Die Familie ist sofort erstaunt stehen geblieben. Ich habe - auf schwäbisch natürlich - meine Freude zum Ausdruck gebracht, auf Schwaben zu treffen. Es stellte sich heraus, dass die Familie aus... Stuttgart war. Hier in Stuttgart sind wir uns noch nie begegnet. So groß kann eine Stadt sein - und so klein die Welt...

Am Nachmittag war ich wieder in der Wohnung. Und ich hatte Hunger. Zum Glück befindet sich vor dem Haus eine Dönerbude, wo ich mir einen Dürüm Kebap geholt habe.

Am Abend haben wir es uns mit Dr. House vor dem TV bequem gemacht.
Egal, ob Finger- oder Zehennägel - Beabls Freundin feilt und poliert sie gerne. Davon blieben auch meine Zehennägel nicht verschont.

So, das war jetzt der ausführliche Bericht zu meinen Tagen in Wien, denn am nächsten Morgen bin ich wieder nach Hause geflogen. Aus der Sonne heraus direkt in den Regen.

Wer hat denn bis hierher mitgelesen? Du? Du auch? Das musst Du mich unbedingt im Kommentarfeld wissen lassen, sonst glaube ich es Dir nicht!
Gise am 13.8.07 12:55


Wochenendrückblick

Meine Nichte Mbolle hat das Wochenende bei mir verbracht. Es war schön, wieder Leben um mich herum zu haben. Meine eigenen Kinder sind schon zu selbständig, um mich noch auf Trab zu halten. Und mich zu irgendwelchen Festen begleiten mögen sie auch nicht mehr unbedingt. So wie letzten Samstag, da fand ein afrikanisches Fußballturnier statt.

Impressionen afrikanisches Fußballturnier - Collage

Das Wetter war nicht so toll wie die Tage davor, aber wenigstens hat es nicht geregnet.

Mbolle und ich waren den ganzen Tag dort und wir haben uns bestens amüsiert. Es gab reichlich zu essen und zu trinken und es gab immer jemanden, mit dem man sich unterhalten konnte.

Am Sonntag hat es just um die Zeit, als Mbolle und ich zum Dorffest gehen wollten, angefangen zu regnen. Erst am späteren Nachmittag schien die Sonne wieder. Vor die Alternative gestellt zog Mbolle einen Spielplatz dem Dorffest vor. Solange meine Nichte gespielt hat, habe ich nebenher ein wenig fotografiert...

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Gise am 25.7.07 10:26


Fest Nr. 3

Am Samstag Morgen bin ich erst um acht Uhr aus dem Bett gefallen, denn das Afrika-Fest hat doch sehr lange gedauert. Also habe ich erst einmal eine eMail losgeschickt: "...eben bin ich aus dem Bett gefallen und müsste mich jetzt sputen, um um halb 3 bei Dir zu landen. Der Zug danach fährt 2 Stunden später, den ich nehmen werde." Aber man kennt keine Gnade, man hat kein Mitleid. Entsprechend fiel die Antwort aus: "...soll das etwa heißen Du kommst erst um halb fünf????
Na dann kriegste nur noch die Reste.... :P

Nu mach mal hinne ..... vielleicht packst Du ja doch noch den früheren Zug.....*dichmalanschieb..." Menschenschinder! Sklaventreiber! Aber wenn man dann noch "Freue mich auf Dich " liest, dann verleiht es einem Flügel! Duschen, anziehen, Siebensachen für eine Nacht zusammensuchen und -packen - und schon saß ich rechtzeitig im früheren Zug. Wohin? In die schöne Pfalz.

Naaa, erratet Ihr nun, wen ich schon wieder besucht habe? Ja genau... Mariechen hat mich zu ihrem ganz privaten Hoffest eingeladen und gerne bin ich ihrem Rufen gefolgt!

15 Leute waren wir, davon 3 Kinder/Jugendliche.
Najaaaa, eigentlich waren nur Kinder anwesend...

Es gab reichlich Leckeres vom Grill und ebenso reichlich ausschließlich leckere Salate. Zu trinken gab es auch jede Menge. Und Musik. Vom Allerfeinsten. Keine Musik aus der Konserve, sondern...

Gitarrenspiel

... echte handgemachte Musik. Und mundgemacht war sie auch. Musik, die...

Fritz spielt nicht nur begnadet schön auf seiner Gitarre, sondern singt auch herzerweichend

...zum Weinen schön war. Und Musik, die...

eine Zigarette klemmt hinter den Saiten

... ganz schön einheizte. So sehr, dass wir sogar Sirtaki tanzten. Nur einer wollte seine Beine nicht bewegen. Aber wenigstens...

Gameboy-Spieler

...tippten seine Daumen im Takt mit.

Dieser Dame...

Hundedame Alma

... war die Musik zu heiß.

Abends haben klitzekleine Feuerstellen...

kleine Feuerstelle

...und Fackeln eine gemütliche Atmosphäre verbreitet.


Am nächsten Tag, dem Sonntag, war es heißer als die zwei Tage davor. Also haben wir beschlossen, Eis essen zu gehen.

Hier drinnen...

Altarraum der Stiftskirche

... war es zwar herrlich kühl, aber es gab kein Eis.

Wir sind am Elwedritsche-Brunnen angelangt.

Elwedritsche

Sie vertragen sich und...

wasserspeiende Elwedritsche

... manchmal spucken sie Gift und Galle.

Nein, so schnell werden sie nicht aussterben, die Elwedritsche...

ein Elwedritsche-Küken schlüpft aus

Danke, Fritz, fürs Fotografieren. So musste ich mir keinen nassen Hosenboden vom Brunnenrand holen.

Ich bin schon am frühen Nachmittag wieder nach Hause gefahren, denn ich wollte das Afrika-Fest noch einmal besuchen.

Liebe Marie, bei Dir war es wieder einmal schön, lustig und kurzweilig.
Ich komme gerne wieder!
Gise am 18.7.07 15:20


Winterthur...

...ist immer eine Reise wert. Auch wenn man schon um fünf Uhr in der Früh aufstehen muß, weil man noch die Fahrkarte kaufen muß und dann vier Stunden mit dem Zug unterwegs ist. Aber das schöne Wetter, das gemütliche grüne Städtchen und natürlich das Zusammentreffen mit fröhlichen Seelenfärblern haben den Aufwand entschädigt.

Abends bin ich erst spät nach Hause gekommen, denn ich war mit dem Zug wieder vier Stunden unterwegs. (Natürlich wäre ich mit einem IC oder ICE schneller unterwegs gewesen, aber mit den Bummelzügen bin ich kostengünstiger gefahren. )
Kurz vor Mitternacht war ich dann endlich am heimischen Bahnhof angekommen. Ich hatte ruhige Gleise und menschenleere U-Bahn-Stationen erwartet, aber es waren jede Menge Menschen unterwegs. Wie an Werktagen zu Feierabendzeiten. Oder wie bei Volksfesten. Was habe ich verpasst? Ich habe einen Polizisten gefragt und nach seiner Antwort fiel es mir wieder ein... das alljährlich stattfindende Lichterfest. Das hätte ich dieses Jahr allein besuchen müssen. Oder mit etwas größerem Aufwand auswärtige Freunde dazu einladen können. Ich brauche dringend eine gästefreundliche Wohnung. Sprich: ich muß dringend aufräumen und ein paar neue Möbel her tun!

Der Tag in Winterthur war echt schön! Da bin ich jederzeit wieder dabei!

Und jetzt schaue ich einmal, was ich gestern alles in meiner Digi eingefangen habe...
Gise am 8.7.07 09:07


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