Am Montag war ich am Hauptbahnhof und wollte eigentlich Zugtickets holen. Aber da mir die Schlange im Reise-Center zu lang war, bin ich erst einmal Tulpen knipsen (siehe Eintrag
"Viel rot" weiter unten) gegangen und dann wieder heim gefahren.
Den Dienstag habe ich mit meiner Freundin, die wieder einmal aus dem Norden angereist war, verbracht. Schön, wenn man jemanden zum Quatschen und Reden hat und ich freue mich jetzt schon auf unser nächstes Wiedersehen.
Am Mittwoch war ich schon morgens um acht am Hauptbahnhof und kam sofort dran. Erfreulich war, dass ich die Zugfahrt unmittelbar nach der Anfrage antreten konnte und dass die Zugfahrt mich keinen Cent kostete. Dafür durfte ich nur langsam vorwärts kommen. Mit dem ICE wäre ich ohne umzusteigen nach einer knappen Stunde am Ziel gewesen, aber um runde
40 € ärmer. So dauerte die Fahrt insgesamt zweieinhalb Stunden mit ein Mal umsteigen.
Wohin ich gefahren bin, wollt Ihr wissen? Nach
Weinheim/Bergstraße. Dort habe ich mich mit zwei mal zwei internetten Menschen getroffen. Für mich ein sehr schönes Gefühl ist, dass gerade meine Anwesenheit erwünscht war. Man sagt mir sehr wohltuende Eigenschaften im Umgang mit Menschen nach. Und so eine Aussage freut mich ungemein. Das Schöne ist, dass gerade die Menschen, die sich mit mir wohl fühlen, auch für mich sehr angenehm sind.
Der Mittwochmorgen hat kalt und trüb begonnen, aber es war wenigstens trocken.
In Weinheim war es weder wärmer noch heller. Aber nicht überall. Wir haben uns in einem Café mit Blick auf die Landschaft der Toscana getroffen.

Nachdem wir
fast alles...

...aufgegessen und leer getrunken haben, kam die Sonne heraus, die uns in den
Hermannshof trieb. Dort waren wir von der Vielfalt der Tulpen sehr angetan.

Eine Tulpensorte fand ich besonders witzig. Fahrt mit der Maus über das folgende Bild, dann seht Ihr, was ich meine...

Eine weiße Wolke dicht auf der Erde.

Leider war der Nachmittag viel zu früh vorbei.

Ich wäre gerne länger geblieben, aber ich bin noch am gleichen Abend zu meiner Schwester weiter gefahren. Mein Auto hat in Stuttgart den ganzen Tag schon in Bahnhofsnähe auf mich gewartet. Doch ich habe mir erst einmal einen Becher Cappuccino gegönnt. Beim großen gelben M. Ein kleiner Junge, vier Jahre süß, ein ganz aufgewecktes Bürschlein, hat mich genau beobachtet und mit Fragen überschüttet. Nach jeder Antwort von mir ist er zu den drei Frauen, die Oma und Tanten oder Mutter und Omas oder was weiß ich waren, gerannt und hat ihnen meine Worte wiederholt. Der Kleine war knuddelig goldig!
Bei meiner Schwester durfte ich gestern Vormittag zwei lebhafte, aber goldige Kinder hüten, weil der Kindergarten zu hatte und die Eltern zur Arbeit mussten.
Am Nachmittag ergab sich ganz zufällig und spontan ein Treffen mit einer Freundin, bevor ich am frühen Abend nach Hause gefahren bin.
Zu Hause durfte ich mich erst einmal mit dem Thema "Waschmaschine kaputt - was nun?" auseinandersetzen. Wir haben zwar nun dank Freund meiner Tochter eine Campingwaschmaschine in der Badewanne stehen, aber eine Dauerlösung ist das nicht. Mein Schwager wird nach Ostern meine Waschmaschine auf dem Weg von seiner Arbeit bei meinem Vater abliefern. Vielleicht habe ich Glück und es ist nur die Pumpe kaputt. Bis mein Vater sie fertig hat - oder ich mich um eine Nachfolgemaschine gekümmert habe - habe ich die Möglichkeit, meine Wäsche bei meinem Bruder zu waschen. Dort wird sie wenigstens sauber und gut geschleudert.